LIEB

Cashcow statt Ladenhüter

Machbarkeitsstudie

Was: Revitalisierung Bürogebäude
Wer: Immobilienfonds
Wann: 2017

Durch die Revitaliserung von Gewerbeimmobilien kann deren Marktwert gesteigert werden. Dabei ist mehr zu tun als bauliche Sanierung und technische Ertüchtigung. Um eine Bestandsimmobilie wieder wettbewerbsfähig zu machen, braucht sie ein zeitgemäßes Auftreten, das sie für Mieter interessant und eindeutig identifizierbar macht.
In dicht bebauten Innenstädten ist die Revitalisierung die Alternative zu Abriss und Neubau. In Frankfurt soll eine Immobilie aus den 1960er Jahren auf dem Markt wieder punkten. Neben dem zerknitterten Gesicht der Fassade machen vor allem die niedrigen Geschosshöhen das Haus in der Liebigstraße für den Eigentümer schwer zu vermieten. In einer Machbarkeitsstudie wurde festgestellt, wie der veralteten Substanz zu neuem Glanz verholfen werden kann. Zunächst wurde die gesamte Organisation und Struktur des Objektes hinsichtlich heutiger Anforderungen kritisch hinterfragt. Vor allem in branschutztechnischen Fragen hat das Haus eine völlige Neubewertung erfahren. Um das Bauwerk zu ertüchtigen ist u.a. die Sanierung der Betonsubstanz und einer Rekonfiguration der Fluchtwege geplant.

Suit-up

Hauptaugenmerk liegt aber auf der Fassade, dem Kleid des Gebäudes. Jedes Haus braucht einen Look, der es identifizierbar und für neue Nutzer attraktiv macht. Zukünftigen Mietern soll ein weithin sichtbarer Grund geboten werden, ihre Geschäftsräume dort einzurichten. Das Kleid besteht in diesem Fall aus großformatigen, gebürsteten Aluminiumtafeln. Die Metallfassade betont den kubischen Charakter des Baus, während die dunklen Fensterelemente das Gebäude horizontal gliedern. Die schimmernde Hülle verändert das Erscheinungsbild je nach Lichtverhältnis, so dass die Immobilie in immer neuem Glanz erstrahlt.